Quellen der Ahnenforschung

Bilder zur Ahnenforschung
Sterbezettel zur Ahnenforschung

Mitglieder und Interessenten erhalten beim Bürger- und Heimatverein über Barßeler Familien kostenfreie Auskünfte und können nach Terminvereinbarung, die im Zentralarchiv gespeicherten Dateien einsehen.

Bei Familien-/Namensforschungen helfen auch die Einträge in den alten Kirchenbüchern mit den Personenstandsdaten – Taufen, Eheschließungen und Sterbefälle. Die personenbezogenen Unterlagen der katholischen Familien aus dem Oldenburger Münsterland, den Landkreisen Cloppenburg und Vechta, werden im Offizialatsarchiv – Karmeliterweg 4, in 49377 Vechta aufbewahrt und können dort erforscht werden.

Die katholische Kirche im Offizialatsbezirk Oldenburg hat die Kirchenbücher seit 2019 online gestellt. Deren Einträge sind nun auf der Datenbank „Matricula“ einsehbar und kostenlos zugänglich.  

Im Niedersächsischen Landesarchiv – Damm 43, in 26135 Oldenburg befinden sich historische Hebe- und Schatzungsregister, Urkundenbücher sowie Sippschaftstafeln aus dem frühen Mittelalter. Außerdem sind umfangreiche Stammfolgen mit einem gesicherten Ursprung in den „genealogischen Handbüchern Bürgerlicher Familien“ dokumentiert – den „Geschlechterbüchern“.

Darüber hinaus sind zahlreiche Familienstämme des ehemaligen Lerigau, (Ems/Soeste/Hunte – Region), ab 1400 politisch zum Fürstbistum Münster gehörig, in den WUB – „Westfälischen Urkundenbüchern“ registriert = Archiv Universitäts und Landesbibliothek – Krummer Timpen 3, in 48143 Münster.

Empfehlenswert ist auch das umfangreiche Familien-Archiv des „Institutes für Personengeschichte“ Hauptstraße 65, in 64625 Bensheim/Hessen.

Kostenlose Namensdatenbänke findet man unter:
Namenspedia sowie Heritage und Genealogie

Quelle: Barßeler Blätter Nr. 35 – 2019, Heinz Scheele 

 

 

 

Pastor Heinrich Anton Thole 10.10.1856

Totenzettel und Sterbebilder

Sterbebilder oder Totenzettel sind häufig in überwiegend katholisch geprägten Regionen verbreitet. Erste Totenbilder werden bereits aus dem 17. Jahrhundert erwähnt. Zu Beginn waren es katholische Geistlichkeit und der Adel, denen man nach deren Tod mit diesen Trauerandenken gedachte. Später wurde es allgemein üblich, Sterbebilder an die Trauergäste zu verteilen.

Sterbebilder enthalten Daten, die dem Familienforscher für seine Suche nach neuen Erkenntnissen wertvolle Hinweise geben können. Sie unterliegen nicht den strengen Bedingungen des Datenschutzes und sind dadurch jederzeit offen verwendbar.

Der Bürger- und Heimatverein hat damit begonnen, eine Sterbebilder-Datenbank einzurichten. Angefangen haben wir mit der Erfassung der Sterbebilder der Opfer des 1. und 2. Weltkrieges. Besonders die Kriege in Deutschland führten dazu, dass sich der Brauch Sterbebilder zu verteilen, verbreitete. Die Sammlung der Sterbebilder wird ständig erweitert. Das älteste im Bestand des BHV archivierte Sterbebild würdigt Heinrich Anton Thole, der als Pastor in Barßel tätig war.

 

Opfer des 1. Weltkrieges

Nach vier Jahren und drei Monaten endete am 11. November 1918 der Erste Weltkrieg. Der Krieg hat Millionen von Soldaten und Zivilisten das Leben gekostet. Fast 10 Millionen Soldaten starben im Kampf. Auch Millionen von Zivilisten waren betroffen. Viele starben an Hunger und Krankheit.

Opfer des 2. Weltkrieges

Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endeten die Kampfhandlungen in Europa am 08. Mai 1945. Über 60 Staaten auf der ganzen Erde waren direkt oder indirekt beteiligt, mehr als 110 Millionen Menschen standen unter Waffen. Die Zahl der Opfer im Krieg lassen sich nur schätzen. Bei Kampfhandlungen zu Lande, auf See und im Luftkrieg wurden mehr als 60 Millionen Menschen getötet.
Quelle: Wikipedia

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