Barßel damals …

Barssel damals

Erscheinungsdatum: Juni 2006

In diesem Bildband wird die Geschichte Barßels über einen Zeitraum von 60 Jahren verständlich dargestellt. Alle Bilder wurden von der Autorin Hanne Klöver mit Daten und Fakten versehen, sodass der interessierte Leser das Zeitgeschehen nacherleben kann. Die geschichtlichen Ereignisse wurden chronologisch erfasst und durch die zahlreichen Fotos ist es gelungen, die Zeit unserer Vorfahren zu veranschaulichen. Das Buch umfasst insgesamt fünf Zeitabschnitte: 1900 - 1918: Im Großherzogtum Oldenburg 1919 - 1932: Die Weimarer Republik 1933 - 1945: Unter nationalsozialistischer Herrschaft 1945 - 1948: Nachkriegsjahre 1949 - 1960: Die 50er und 60er Jahre Barßel mit seinem Hafen und dem dichten Netz an Kanälen, war das Zentrum der oldenburgischen Flussschifffahrt. Zum Landleben gehörte das Hüten der Kühe ebenso wie im Herbst das Kartoffelsuchen der Schulkinder. Alle wichtigen Geschehnisse werden von der Autorin in Kurzform beschrieben: der Ausbau des Elisabethfehn-Kanals im Jahr 1921, die Einrichtung eines Operationssaales im Barßeler Elisabeth-Krankenhaus 1927 und die Aufstockung des Gebäudes 1929, wodurch sich die Bettenkapazität erhöhte und zukünftig 70 Patienten untergebracht werden konnten. Das Thema "Drittes Reich" wird ebenfalls behandelt. Bereits vor der Machtergreifung Adolf Hitlers entwickelte sich der Ortsteil Elisabethfehn im Jahre 1931 zu einer Hochburg der NSDAP. Die dortige Ortsgruppe organisierte zwischen 1931 und 1932 insgesamt 22 nationalsozialistische Veranstaltungen. Es folgte der zweite Weltkrieg von 1939 bis 1945 mit viel Leid und großen Entbehrungen. 1944 kamen die ersten Flüchtlinge aus den Ostprovinzen in den Westen und suchten u. a. auch bei uns in Barßel eine neue Heimat. Durch die Annextion der Gebiete östlich der Oder durch Russland und Polen wurde die deutsche Bevölkerung vertrieben und im Mai und August 1946 erreichten mehrere Hundert Landsleute aus Schlesien unsere Gemeinde. Die Barßeler Familien wurden verpflichtet die Not leidenden Vertriebenen, bei sich aufzunehmen. In den 50er und 60er Jahren folgte ein Neuanfang mit dem allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Infrastruktur wurde verbessert, die Loher Westmark urbar gemacht und die Soeste eingedeicht. Viele Zeitzeugen schildern ihre ganz persönlichen Erfahrungen die Hanne Klöver gewissenhaft dokumentiert hat.
H.S.

Blick ins Buch:

Preis: 34.90

ISBN: 3-89995-231-6

Autor(en): Hanne Klöver

Herausgeber: Bürger- und Heimatverein Barßel e.V.

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